1887

oa Fundamina : A Journal of Legal History -
Überlegungen zum Verhältnis von Schenkungsverbot und Unterhaltsleistungen zwischen Ehepartnern

 

Abstract

Das klassische römische Recht kennt reziproke Unterhaltspflichten zwischen Verwandten in auf- und absteigender Linie.


Zwischen Ehegatten jedoch existiert keine rechtlich durchsetzbare Alimentationspflicht - und zwar weder während aufrechter Ehe, noch nach erfolgter Scheidung. Mögen in der sozialen Realität Leistungen der Ehepartner zu Unterhaltszwecken durchaus üblich gewesen sein, gab es hingegen für den Fall unharmonischer Konstellationen, also konkret für den Streitfall, keine Möglichkeit, einzuklagen. Daran ändert auch die Vorstellung einer sittlich-moralischen Verbindlichkeit zur Unterhaltsleistung, wie sie zumindest seitens des Ehemannes gegenüber seiner Frau im Topos des anklingt, rein gar nichts.

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/content/funda/16/1/EJC34400
2010-01-01
2016-12-08
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